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lastauto omnibus bus & coach SONDERAUSGABE

ne Gewichtsprobleme, er wiegt in einer handels- üblichen Ausführung leer unter zwölf Tonnen. Die Seitenwand trägt wohnlichen Nadelfilz und kein Plastik, ein paar Vorhänge frischen auf Wunsch den sachlich-funktionellen Fahr- gastraum auf. Wie im Integro verhindert hinten eine leichte Wölbung in den Podesten eine stö- rende Stufe über den Radkästen. Vorn muss man bei der Überland-Bodenhöhe damit leben. Lese- licht und Düsenbelüftung sind nicht vorgesehen. Ohne­hin hält Mercedes die Aufpreisliste knapp. Das gilt auch vorn rund ums Cockpit. Es schmiegt sich regelrecht um den Fahrer und ent- spricht, von Kleinigkeiten abgesehen, exakt dem Integro. Platz gibt es genug, indes wenig Abla- gen. Da muss oben ein großer, schwer erreichba- rer Kasten geordert werden. Kleiner Mangel des Testwagens: die extrem schwergängige Höhen- verstellung des Lenkrads. Auch missfiel das Ge- stänge des Sonnenrollos – die rechte Führungs- stange irritiert beim Blick in den Außenspiegel. Schnell gewöhnen sich Mercedes-Fahrer wieder an einen klassischen Schalthebel anstelle des seit Jahren bekannten Joysticks im Cockpit. Merce- des spricht sogar von Flurschaltung – beim ein- fachen Intouro hat‘s im Gegensatz zum edleren Integro keine Flurbereinigung gegeben. Doch Wenig Auswahl: kleiner Motor mit Schalt- getriebe oder großer Diesel mit Automatik. Die Gepäckablagen kosten im Intouro Aufpreis, ihre Befestigung wirkt recht rustikal. Auf Wunsch liefert Mercedes den Intouro mit Doppeltür, Klappsitz und einem Hublift. Das Cockpit des Intouro entspricht dem des Integro, man beachte den klassischen Schaltstock. Der Fahrgastraum wirkt sachlich, Seriensitze mit kurzer Lehne und sehr straffer Polsterung der Sitzfläche. Eine einfache Reisebusbestuhlung und Vorhänge werten den Intouro auf. lastauto omnibus 4/2013 [ 48 ] Fahrzeuge | Mercedes Intouro

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