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lastauto omnibus bus & coach SONDERAUSGABE

Motoren und AlternativenUITP-Kongress 2: Was bitte darf’s denn sein? Hybridantrieb, Elektroantrieb, Erdgas? Oder genügt für Stadtbusse unverändert der Dieselmotor in seiner modernsten Form? Ein Stelldichein der Technik. D er große Andrang bleibt aus: Kühle Rech- ner setzen derzeit meist auf Dieselmotoren statt auf Alternativantriebe. Deren unüber- sichtliche Vielfalt ist enorm, stiftet eher Verwir- rung, als dass Lösungen aufscheinen. Was darf’s für Stadtomnibusse sein? Hybride gibt es viele, doch die Nachfrage nach Mercedes Citaro G Hybrid und dem MAN Lion’s City Hybrid ist verhalten. Das erklärt, weshalb bei Mercedes der Solo- und bei MAN der Gelenkbus fehlen. Ob Spot-Aufträge über ­24 Citaro G Hyb- rid aus Kecskemét/Ungarn und Paris für 15 Hy- bridbusse den Durchbruch bringen? Volvo legt sich konsequent fest: Die Mar- ke liefert in Europa ab 2014 nur Stadtbusse mit dieselelektrischem Hybridantrieb. Ein Plug- in mit Stromabnehmer für lange E-Reichwei- ten folgt. Die Schweden haben sich auf einen vergleichsweise einfachen parallelen Hybriden mit automatisiertem Getriebe festgelegt – ein Er- folgsrezept? Oder macht es Solaris richtig? Der polnische Stadtbus-Spezialist wartet mit einer ganzen Handvoll Hybridsysteme auf. Allison, Eaton, Skoda und Vossloh Kiepe stehen zur Wahl. Ergänzt durch Ladetechniken wie Plug- in mit Steckdose, der Stromabnehmer folgt, und Bombardier Primove, der Induktionsladung, die den Stromabnehmer über die Fahrbahn verlegt. Zwischenladung verlangt nach aufwendiger Technik, hilft andererseits, teure und schwere Batteriekapazität zu reduzieren. Die Flexibili- tät von Solaris trägt Früchte, wie ein Auftrag über 42  Hybridbusse aus Hannover zeigt. Ver- abschiedet aus der Hybrid-Antriebstechnik hat sich ­Voith. Ebenso zurzeit Scania, wo man auf Bio-Treibstoffe für Verbrennungsmotoren setzt. Andere wollen den Verbrenner hinter sich las- sen. Solaris mischt mit dem Urbino Electric mit. Lithium-Ionen-Batterien mit 210 kWh Kapazität stecken im zwölf Meter langen Niederflurbus. Geladen per Steckdose, induktiv oder Stromab- nehmer. Den E-Bus reklamieren auch Chinesen für sich. Allen voran BYD, ein Batteriefabrikant, der Omnibusse als Anwendung für seine Akkus betrachtet. 250 Kilometer Reichweite mit Eisen- Phosphat-Batterien verspricht BYD. Sechs Bus- se für die niederländische Provinz Friesland, ein Auftrag aus Kopenhagen, viele Tests: BYD er- höht in jeder Beziehung die Spannung. Die Frieslandbusse haben VDL aufgeschreckt, prompt schnurrt der Citea Electric auf die Büh- Text & Fotos: Randolf Unruh Erlaubt ist, was gefällt: Der neue VDL Citea Electric mit E-Antrieb nach Maß. lastauto omnibus 8/2013 [ 86 ] Fahrzeuge | Antriebstechnik für Busse

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