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lastauto omnibus bus & coach SONDERAUSGABE

Anzeige den so genannten Servicetürmen an vier Ecken des Gebäudekomplexes eine Vielzahl Restau- rants, Geschäfte und zwei Hotels sowie Dienst- leistungen aller Art. Hier arbeiten unter ande- rem 14 Friseure, 13 Schuhmacher und sogar ein Notar. Einkaufen kann man zum Beispiel in 91 Textilläden. Zusammen mehr als 800 Dienstleis- tungsunternehmen kümmern sich um die Fahr- gäste und deren Bedürfnisse. Seit knapp 30 Jahren ist der Busbahnhof Istanbul in Betrieb, sein Vorläufer war 1971 auf der asiati- schen Seite der Millionenstadt errichtet worden. Nicht alle Wünsche ließen sich verwirklichen, so war ursprünglich sogar jeweils ein Geschoss für ankommende und abfahrende Omnibusse ge- plant. Die Architektur und die Geschäftigkeit des aktuellen Busbahnhofs erinnert an eine klassi- sche Karawanserei, erläutert Architekt Mehmet Cubuk. Betrieb ist hier 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr – jederzeit gibt es Verbin- dungen selbst in die entlegenste Stadt der Türkei. Und darüber hinaus: 80 türkische Busunterneh- men mit weiteren 1.500 Omnibussen besitzen die B1-Lizenz für den internationalen Linienverkehr. Längst ist das privat von den Busunterneh- mern errichtete Otobüs-Terminal in Istanbul an seiner Kapazitätsgrenze angekommen. Schließ- lich wimmeln nicht nur Omnibusse und ver- kehren hier nicht nur die Passagiere, sondern auch Abholer, zusammen etwa eine halbe Mil- lion Menschen am Tag. In sechs Jahren wird ein neues Terminal in Betrieb genommen. Der Ort ist noch nicht definiert, aber man ist sich seiner Sache sicher, denn ohne seinen Busbahnhof ist Istanbul längst undenkbar. ■ Werkstätten im Untergeschoss übernehmen Wartung und Reparatur der Omnibusse. Hunderte Geschäfte und Dienstleistungsunter- nehmen verteilen sich im Terminal.

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